Wasserenthärtungsanlage bestellen

Wasserenthärtungsanlage, Hintergründe und Zusammenhänge

Bezüglich der Bezeichnung „Wasser- Härte“, ist leider nur bekannt, dass der Begriff im Laufe chemischer Erforschungen über Wasser und seinen Inhaltsstoffen entstand. Die dazu entwickelten Härtegrade geben darüber Auskunft, in welchen Maße Mineralien wie Magnesium, Calcium oder deren Verbindungen wie Kalk enthalten sind. Je höher der Härtegrad, umso „härter“ das Wasser. Jedoch vom Gefühl her ist weiches und hartes Wasser nicht zu unterscheiden. Vom Geschmack her ist weiches Wasser schon angenehmer, da das harte, also mineralreiche Wasser einen deutlichen metallischen Beigeschmack hat. Ungesund ist es dennoch nicht, denn ein gewisser Anteil an mineralischen Spurenelementen ist durchaus positiv zu bewerten.

Amfa4000® Entkalkungsanlage für hartes Wasser

Einen sehr nachteiligen Unterschied bekommen allerdings unsere technischen Anlagen im Haushalt zu spüren sobald dabei Wasser erhitzt werden muss. Denn nun beginnen die Schwebestoffe auszuflocken und setzen sich an Heizspiralen und Kesselböden fest und zerfressen diese. Hier wird dann von Verkalkung gesprochen, was den Wasserenthärtungsanlagen auch die Bezeichnung Entkalkungsanlagen einbrachte.

Wasserenthärtungsanlage, ihre Aufgabe und Funktion

Eine Wasserenthärtungsanlage verwandelt hartes Wasser in weiches Wasser.

Als weich wird alles Wasser unter 7 „Grad dH“ bezeichnet. Wobei „8 Grad dH“ immer noch als angenehmes Trinkwasser anzusehen ist. Wasserwerke liefern jedoch Werte bis zu „21 Grad dH“. Das Problem ist dabei, das bei diesen hohen Werten die entstehenden Beläge nicht nur zerstörerisch wirken, sondern schon vorher, während der langen Ablagerungszeit, auch eine isolierende Wirkung aufweisen, was zu einer Steigerung des Energieverbrauchs um 20 % führt. Entkalkungsanlagen können stufenlos auf den gewünschten Härtegrad eingestellt werden. Weiches Brauchwasser, also unter 7 Grad, eignet sich besonders gut zum Wäschewaschen und Gießen von Pflanzen, aber auch zum Duschen, da es sich bedeutend schonend auf der Haut verhält. Nicht zu unterschätzen sind auch die schlierenfreien Duschwände, kalkfreien Duschköpfe und Wasserhähne.

Wer dagegen einen höheren Mineralanteil im Trinkwasser bevorzugt, kann hierfür einen Extraleitung zum Entkalker verlegen, in der dann über eine kleine Dosieranlage genau die gewünschten Mineralien in der richtigen Menge beigegeben werden.

Die meisten Enthärtungsanlagen arbeiten nach dem Prinzip des Ionenaustauschers, wobei mit Hilfe von Salz die Mineralien aus dem Wasser entfernt werden. Eine andere Möglichkeit ist das Austauschverfahren bei dem Kunstharz als Trägermittel dient und ein Ionenaustausch in mehreren Schritten stattfindet. Die Anlagen als solche werden einfach in die vorhandene Wasserhauptleitung montiert. Lediglich im Abstand von 6 Monaten müssen bei den Ionenaustauschern die Salzfüllung gewechselt werden. Die Wartungsaufwand ist also äußerst gering und kostengünstig. Der Nutzen hingegen ist erheblich und von großem Vorteil.

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